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Blog von Nils Röller

Archive for January, 2010

Schöne neue Smartphonewelt: Nils Röller auf WDR 3

Wednesday, January 27th, 2010
Smartsphone; Rechte: Palm/Handout dpa

Ein Medium verändert den Alltag

Gerade hat Google mit dem Nexus One den Gegenspieler zum iPhone auf den Markt gebracht: Es geht um die neue Generation von Mobiltelefonen, mit denen man tatsächlich auch noch telefonieren kann, die aber mittlerweile unser halbes Leben organisieren: Vom Kalender über den Stadtplan bis zum U-Bahn-Plan hat das Smartphone unser Leben im Griff. Es gibt sogar Menschen, die halten das iPhone für die wichtigste Erfindung, seit Gutenberg den Buchdruck entwickelt hat. Ob das nun ernst oder provokativ gemeint ist: Klar ist, dass diese kleinen Kästchen unseren Alltag verändern.

Ein Beitrag von Anja Reinhardt

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Nils Röller auf Rebell.TV

Sunday, January 24th, 2010

Aufnahme vom 21.1.2010

sender: s.w.i.r | von sms um 18:00

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Luzern Biennale

Friday, January 15th, 2010

imageluzern

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THE LARGE, THE SMALL AND THE HUMAN MIND – DAS GROSSE, DAS KLEINE UND DER MENSCHLICHE GEIST

Friday, January 15th, 2010


The 8th Swiss Biennial on Science, Technics + Aesthetics
Abstracts: http://www.neugalu.ch/pdf/abstracts_cvs_biennial10.pdf
Saturday, January 16, 2010, 12 – 7 p.m. / Sunday, January 17, 2010, 12 – 7 p.m.

A New Gallery Lucerne conference in association with the Swiss Museum of Transport, the City of Lucerne, the Regionalkonferenz Kultur Luzern (RKK), the Swiss National Science Foundation (SNSF), and private Donors

Patronage
Dr. Felix Bauer, Meggen
Rosie Bitterli Mucha, Chefin Kultur und Sport, Stadt Luzern
Hanspeter Fischer, Architekt HTL, Ennetbürgen
Christine und Walter Graf, Bureau für Bauoeconomie, Luzern
Bodil Dahl Jørgensen, Kastanienbaum
Herbert und Ursula Kneubühl-Muheim, Claro
Remo Reginold, Präsident Freie Vereinigung Gleichgesinnter Luzern (FVGL), Emmenbrücke
Carla Schwöbel-Braun, Luzern
Dr. Anton Schwingruber, Regierungsrat, Bildungs- und Kulturdirektor des Kantons Luzern
Peter Schulz, Publizist, Luzern
Dr. Uli Sigg, Unternehmer, Mauensee
Urs W. Studer, Stadtpräsident von Luzern

Simultaneous Interpretation: English-German and German-English

Swiss Museum of Transport, Lucerne, Coronado Hall
Admission: CHF 90.00 (CHF 65.00 concessions)
Späte Anmeldung
: http://www.neugalu.ch/d_bienn_2010.html#9
Late Registration: http://www.neugalu.ch/e_bienn_2010.html#9

Fragen an der Biennale sind:

  • Wie können wir eine andere Beziehung zu unserer human-zentrierten Welt ins Auge fassen, zu der die Geistes- und Naturwissenschaften, Technik, unser Glaube und alles einschliesslich unserer materiell-semiotischen Ausdrucksweisen dieses Glaubens gehören?
  • Wie können wir eine die soziale Welt ganz umfassende Wissenschaft denken und eine soziale Welt, die ebenso in die Welt der Fakten und Theorien involviert ist, während wir der Allgegenwärtigkeit unserer blinden Flecken Aufmerksamkeit schenken?
  • Was für Prozesse des Kulturwandels können wir uns vorstellen mit Hilfe derer die vorherrschende Kultur der Verschwendung zugunsten eines mehr partizipatorischen Gesellschaftsmodells aufgegeben werden könnte?
  • Welchen Bedarf an Veränderungen in den Geisteswissenschaften und den Künsten gibt es, um reflexivere Dimensionen des Kollektivbewusstseins und des sozialen Lernens zu globalen Fragen wie Klimawandel und planetarischem Fortbestehen zu schaffen?
  • Kann ein zweites Weltraumzeitalter neue Betrachtungsweisen der Erde schaffen, welche die sozialen, umweltbezogenen und ökologischen Realitäten/Herausforderungen auf dem Planeten berücksichtigen?


Questions at the Biennial include:

  • How can we conceive of a different relationship to our human-centered world to which the humanities, science and technology, our beliefs and everything including our material-semiotic articulations of these beliefs belong?
  • How can we conceive of a science fully implicated in the social world, and a social world just as implicated in the world of facts and theories by emphasizing the ubiquitousness of our blind spot?
  • What processes of cultural change can we envision by which the prevailing culture of waste could be exchanged for a more participatory model of society?
  • What needs to change in the humanities and the arts in order to create more reflexive dimensions of collective consciousness and social learning about global issues such as climate change and planetary survival?
  • Can a second space age create new visions of Earth, which meet the social, environmental and ecological realities/challenges on the planet?



Keynote Speakers:
Michel Bitbol, Director of Research, Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS), Paris
Fritjof Capra, physicist and systems theorist, Berkeley
John Horgan, science writer/author, Director of the Center for Science Writings (CSW), Stevens Institute of Technology, Hoboken, USA
Kevin W. Kelley, artist, author, and entrepreneur, San Rafael, USA
Bruno Latour, sociologist, Scientific Director and Professor at Sciences Po, Paris
Pier Luigi Luisi, Professor at the Dipartimento di Biologia, Università degli Studi di Roma
Robert Poole, historian, University of Cumbria, Lancaster, UK
Harald Welzer, Director of the Center for Interdisciplinary Memory Research, Essen
Margaret Wertheim, science writer, historian of physics, Director of the Institute for Figuring, Los Angeles

Presenter
David McConville, Director of Noospheric Research, The Elumenati, Asheville, USA

Chairpersons
Christina Ljungberg, University of Zurich
Josef Mitterer, University of Klagenfurt
Isabelle Stengers, Free University of Brussels

Leader of the Panel Discussions
Peter Weibel, Chairman and CEO, Center for Art and Media (ZKM), Karlsruhe


THE SWISS BIENNIAL ON SCIENCE, TECHNICS + AESTHETICS
SCHWEIZER BIENNALE ZU WISSENSCHAFT, TECHNIK + ÄSTHETIK
P.O. Box 3501
CH – 6002 LUCERNE / SWITZERLAND
Tel.: + 41 (0) 41 370 38 18
http://www.neugalu.ch

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Magnetische Erfahrungen – Kunst begegnet Naturwissenschaft

Wednesday, January 6th, 2010

Magnetische Erfahrungen – Kunst begegnet Naturwissenschaft

Ausstellung im Katalogsaal der Zentralbibliothek Zürich vom 13. Januar bis 16. Juni 2010

Ein Hirte namens Magnes soll die magnetische Anziehungskraft entdeckt haben, als er sich in Schuhen mit Eisennägeln und seinem eisenbeschlagenen Stock plötzlich nicht mehr von der Stelle rühren konnte. Von ihm, so berichtet Plinius, hat der Magnet seinen Namen erhalten. «Magnetismus» ist zunächst die Beschäftigung mit einem Stein, der besondere Eigenschaften besitzt, die sich auf Nadeln aus Eisen und Stahl übertragen lassen. Sie führt allmählich zu Vorstellungen einer magnetischen Kraft. Damit rücken Neigung und Abweichung als Begriffe bei Naturforschern wie bei Künstlern und Dichtern ins Zentrum des Interesses. Die Ausstellung dokumentiert Etappen der Erforschung der physikalischen Kraft. Sie erzählt Magnes’ Geschichte in Gedichten und zeigt in Text und Bild, wie sich das Wissen über den Magnetismus geformt hat. Vier Zürcher Künstlerinnen und Künstler der Gegenwart setzen sich in eigens für die Ausstellung entwickelten Werken mit den historischen Bilddokumenten auseinander.


Die Ausstellung beginnt mit Renaissancedrucken antiker Texte, die den Magnetstein mit einer Muse vergleichen, welche Dichter begeistert. Seit der Erforschung des Magnetismus in der frühen Neuzeit vermehren sich auch die Instrumente der Forscher und ihre Darstellungsmittel. Drucke von William Gilbert und Athanasius Kircher zeigen, dass mit der Verfeinerung der Kompassnadeln eine Vielzahl magnetischer Theorien und ihrer Illustrationen einsetzt. René Descartes nimmt sie auf, dessen Wirbeltheorie, wonach Partikel im Kosmos Planeten wie die Erde durchströmen, das 18. Jahrhundert beschäftigt. Diese Theorie wird vom «Geisterseher» Emanuel Swedenborg experimentell geprüft und zeigt, wie durchlässig die Grenze zwischen naturwissenschaftlicher Erforschung nicht wahrnehmbarer Kräfte und Okkultismus sein kann. So war der Schritt zum «Mesmerismus» klein, der an künstliche Magnete, magnetische Wannen und kosmische Ströme zur Heilung glaubt. Neben der Medizin und der Wissenschaft setzen sich wiederum Dichter mit dem Thema auseinander: Jonathan Swift erfindet eine magnetische Insel, Jean Paul denkt über einen Planeten im Erdinnern nach.

Die Ausstellung dokumentiert, dass der Magnetismus auch eine visuelle Geschichte besitzt. Sie setzt mit dem Brief eines französischen Ritters ein, führt über Diagramme und frühe Darstellungen phantasievoller Maschinen bis in die Gegenwartskunst. In den Vitrinen und online kann der Besucher verfolgen, wie Judith Albert, Ian Anüll, Barbara Ellmerer und Yves Netzhammer sich anhand einzelner Dokumente aus dem Fundus der Zentralbibliothek mit Darstellungen magnetischer Kräfte beschäftigen. Sie werden täglich ergänzt und weiter entwickelt. Unterstützt wird die künstlerische Produktion durch das Institut für Gegenwartskünste der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK).

Rahmenprogramm:
13. Januar:     Eröffnung und Begrüssung, Prof. Dr. Susanna Bliggenstorfer und Prof. Dr. Nils Röller, Kurator
17. Februar:     Prof. Dr. Peter Bexte, «Magnetische Experimente in Bildern»
17. März:     Prof. Dr. Siegfried Zielinski, Universität der Künste, Berlin, «Theologie des Magnetismus und der Elektrizität von der frühen Neuzeit bis zur Aufklärung»
14. April:     Olaf Raederer, Koblach, «Der Mesmerimus: System der Wechselwirkungen – Ideen-geschichtliche Betrachtungen»
16. Juni:     Diskussionsveranstaltung. Thema, Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden separat bekannt gegeben

Die Veranstaltungen finden bei freiem Eintritt jeweils um 18.15 Uhr im Vortragssaal der
Zentralbibliothek statt. Weitere Angaben unter www.zb.uzh.ch.

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