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Schaubilder in Kirchers Magnes zeigen »Ödipus«

Slideshow
Nils Röller

Schaubilder in Kirchers Magnes zeigen »Ödipus«

D ie Bewegung einer Windfahne wird mittels Zahnrädern an einen Magnetstein gekoppelt, der den Zeiger in einer Kugel lenkt. In der Kugel schwimmt »Ödipus«. Er zeigt auf eine Skala. Außerdem werden Windstärke und -richtung auf einer zweiten Anzeige dargestellt. Ein Vorhang verdeckt den Mechanismus. Athanasius Kircher, Magnes sive De arte magnetica tripartium (Köln: Iodocus Kalcoven, 1643), fol. 322; Zentralbibliothek Zürich, in: Nils Röller, Barbara Ellmerer, Yves Netzhammer, Über Kräfte (Berlin: Merve, 2014). Weiterlesen…

8h Performance-Übersetzung mit Andres Bosshard und Studierenden der ZHdK im Kunstraum Kreuzlingen; 10. Juni 2016, 22.00-6.00 Uhr

N ils Röller ist Professor für Medien- und Kulturtheorie an der Zürcher Hochschule der Künste. 2002 veröffentlichte er online den Roman SMS macht Liebe. Seit 2006 ist er Herausgeber des Journals für Kunst, Sex und Mathematik (gemeinsam mit Barbara Ellmerer und Yves Netzhammer). Nils Röller erhielt 2014 den Schillerpreis der Zürcher Kantonalbank für Roth der Grosse (Wien: Klever, 2014). Regelmässig stellt er Buchprojekte von Studierenden aus in der Schaustelle (MIZ-ZHdK). Weitere Veröffentlichungen von ihm sind u.a.: Bittermeer (Wien: Klever, 2017); Über Kräfte – Eine Untersuchung des Journals für Kunst, Sex und Mathematik (gemeinsam mit Barbara Ellmerer und Yves Netzhammer, Berlin: Merve, 2014).