AICARAMBA: Nils Röller, 02.11.2025 Gerhard Richter: Grau malt der Meister aus Deutschland

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Gerhard Richter, Gudrun, 1987, Öl auf Leinwand, 250 x 250 cm, Fondation Louis Vuitton, Paris. Foto: Primae / Louis Bourjac
Gerhard Richter, Gudrun, 1987, Öl auf Leinwand, 250 x 250 cm, Fondation Louis Vuitton, Paris. Foto: Primae / Louis Bourjac

Überraschend in der Retrospektive sind Kunstwerke, die nichts von Gerhard Richter Gemaltes in den Raum tragen: Rahmen, Glasplatten, Spiegel. Sie bekräftigen, dass er immer wieder einfache optische Mittel als Impulse gewählt hat. Besonders wichtig für seine Entwicklung vom Maler zum Künstler ist die Farbe grau. Zu grauen monochrome Leinwänden wird in Paris mittgeteilt, dass Orientierungslosigkeit für ihn ein Faktor ist: Darüber, ob und wie gemalte Bilder Kunst sein können. Es ist seine Achtung vor dem Grau, die ihm ermöglicht, «Ungeheuerlichkeit» auszudrücken. Ihn beschäftigt, ob und wie Bilder von Terroristen gemalt werden können, die sich in staatlicher Gefangenschaft das Leben genommen haben. Mit einem Zyklus zu ihnen in Grisaille wächst Richter zu einem Meister der Kunst. Er gibt sich allerdings nicht mit einem Farbcode zufrieden, sondern malt ausserhalb des Zyklus ein farbiges abstraktes Bild mit dem Titel Gudrun. Dieses Bild der Terroristen Gudrun Ensslin ist pointiert auf dem Umschlag des Katalogs platziert.

Gerhard Richter, Fondation Louis Vuitton, Paris; bis 2.3.2026; Ausstellung und Katalog: Dieter Schwarz in Zusammenarbeit mit Nicholas Serota

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Lange Nacht der Literatur
Lyriknacht

6. September 2025, 18:30 Uhr
mit Eckhard Rhode, Nils Röller und Ayna Steigerwald

Die drei Dichter:innen Rhode, Röller, Steigerwald lesen aus aktuellen Gedichtbänden und Übersetzungen. Moderiert und eingeleitet von Jonis Hartmann, möchte der Abend in den
Räumen des F-Pavillons das Format einer klassisch sommerlichen Lyriknacht erproben. Die Veranstaltungsdauer mit Pause für ein entspanntes Getränk an der Bar oder einem Plausch am Büchertisch beträgt ca. 1,5 Stunden.

Eckhard Rhode, *1959, lebt und arbeitet als Schriftsteller, Schauspieler und Gastronom in Hamburg. Zuletzt: 13 Gedichte, 2024.

Nils Röller, *1966 in Wilhelmshaven, lebt, schreibt und rudert in
Zürich. Zuletzt: Alpentram 2021, Bittermeer – Mare amoroso, 2017.

Ayna Steigerwald arbeitet als freie Autorin und Dramaturgin in Hamburg. Zuletzt: tagslichtdosen, 2019. Hamburger Literaturpreis für Lyrik 2022, diverse Stipendien.

Veranstaltungsort: F-Pavillon des Fringify Festival
Rentzelstraße 36–40 (Ecke Laufgraben), Grindelviertel

Eintritt gegen Spende

Voranmeldung an jonis.hartmann@gmx.de

Kunsthalle Appenzell: Der Mensch sucht sich Räume

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14.09.2024 – Vortrag: Museum als Ort der Gesundheit

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Möglichkeit Architektur“ der Kunsthalle/Kunstmuseum Appenzell (Ziegeleistrasse 14, 9050 CH-Appenzell) wird Dr. Christine Fuchs bei der Veranstaltung mit dem Titel „Offene Kunsthalle. Was könnte sein?“ (14.-15.09.2024) einen Vortrag über das „Museum als Ort der Gesundheit“ halten.

Das partizipative Projekt “Möglichkeit Architektur” der Kunsthalle Appenzell dreht sich um das Potenzial der Kunsthalle: Welche Wünsche gibt es? Und welche Möglichkeiten? Im Zentrum steht der Wunsch nach gesunden Räumen – architektonisch, sozial und kulturell. Dr. Christine Fuchs stellt in ihrem Vortrag das STADTKULTUR-Projekt “gesundmitkunst” vor.

Programm:

Samstag, 14. September

13:15 Uhr / Auftakt
BEWEGUNG IM RAUM Einstimmen für alle, mit Gisa Frank und Anna Huber (dance me to the end)

13:30 – 16:30 Uhr / offene Angebote
MUSEUM DER WÜNSCHE Tests im Raum, Mitdenken und Mitwirken, mit Flury+Furrer
AUF IN DIE DRITTE DIMENSION Kinderangebot, Räume aus Karton, mit Anna Beck-Wörner und Domenika Chandra
KAFFEE DER WÜSCHE Verrückte Teegesellschaft mit Kuchen, Keks und Wunderland, mit Regina Brülisauer, Monica Dörig und Christa Wild

16:30 – 18:00 Uhr / Kurzbeiträge
DER WUNSCH NACH VERORTUNG Die Ziegelhütte und Appenzell, Sandro Frefel, Landesarchivar AI
DER MENSCH WÜNSCHT SICH RÄUME Nils Röller, Philosoph, Medienwissenschaftler und Kulturtheoretiker
DER WUNSCH NACH BEWEGUNG Gisa Frank und Anna Huber
RAUM UND GESUNDHEIT Jürg Engler, Geschäftsleiter Ostschweizer Forum für psychische Gesundheit
MUSEUM ALS ORT DER GESUNDHEIT Christine Fuchs, Leiterin STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e.V.
VISUELLE ZUSAMMENFASSUNG Johanna Benz, graphicrecording

18:30 Uhr / Tavolata mit allen Involvierten

Sonntag, 15. September

9:00 – 10:00 Uhr
BEWEGTES QI GONG mit Gisa Frank (bequeme Kleidung und Schuhe)

10:00 – 11:30 Uhr
EINFACH FRÜHSTÜCKEN Kaffee, Brot, harte Eier, Konfitüre – das Angebot kann mit eigens Mitgebrachtem ergänzt werden, mit Flury+Furrer Architekten

11:30 – 12:30 Uhr
EINFACH AUSTAUSCH Anna Beck-Wörner, Monica Dörig, Gisa Frank, Flury+Furrer, Stefanie Gschwend, Andreas Koller und Ulrich Vogt im Gespräch mit Marianne Burki, Kunsthistorikerin, Stiftungsratspräsidentin Heinrich Gebert Kulturstiftung

12:30 Uhr
VISUELLE ZUSAMMENFASSUNG Johanna Benz, graphicrecording

Zeit: 14.-15.09.2024

Ort: Kunsthalle/Kunstmuseum Appenzell (Ziegeleistrasse 14, 9050 CH-Appenzell)

Eintritt: Die Teilnahme ist kostenfrei.

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Alpentram – Ein Videostatement

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Alpentram – Ein Statement herunterladen

Auch als Post auf Instagram von Zürich liest

 

Zürich liest im Dialog:

Alpentram (Nils Röller) und «Die Alpen» (Albrecht von Haller) im Zentrum Karl der Grosse

28.10. 20.30-22.00

Es lesen Nils Röller und Rahel Sternberg

Karl der Grosse

Kirchgasse 14

8001 Zürich

 

Das Buch Alpentram von Nils Röller verwebt historische Beschreibungen der Alpen mit Wahrnehmungen in der Stadt Zürich heute. Gelesen werden Passagen aus Albrecht von Hallers Die Alpen und aus dem Alpentram.  Die dialogische Lesung hält die Zeit an bei Stellen zu Freiheit, Fremdenhass und zum Leben des Naturforschers Haller.

Er setzte bei der Ausbildung von Ärzten auf Bilder, die er während des Sezierens anfertigte auch von Monstern. Er geht experimentierend vor und bildet Netzwerke, um die Forschung zu diskutieren. In seiner Restzeit dichtet Haller und schreibt Romane, um politische Ideen zu kommunizieren. Das Alpentram untersucht Hallers Text über die Alpen. Darin beschreibt er ein Dorf als Idylle, die er unter dem Aspekt Freiheit wahrnimmt. Sein Text wird zu einer Linse und das Tram zu einer Röhre. In den Fokus geraten Details wie der Fussboden im Tram Das Nachdenken und Dichten in Hallers Formen ermöglicht Vergleiche zwischen den Alpen, wie sie während der Tramfahrt zwischen Häuserreihen aufscheinen, und dem Gebirge, in dem ein Naturforscher kletterte, um Pflanzen zu sammeln. Er wundert sich über das Treiben der Alpbewohner.

 

Karten für die Lesung: https://www.zuerich-liest.ch/veranstaltung/die-alpen–nils-roeller-im-dialog-mit-albrecht-von-haller/20221028203000/

 

Kurzbios

Nils Röller ist Professor für Kultur- und Medientheorie an der Zürcher Hochschule der Künste. 2014 erhielt er den Schillerpreis der Zürcher Kantonalbank für sein Buch Roth der Grosse, 2013. Es ist im Klever Verlag erschienen, wie auch 2017 das Buch Bittermeer-Mare amoroso und 2021 Alpentram.

 

Rahel Sternberg ist Schauspielerin. 2019/2020 war sie in “Gebrochenes Licht” am Theater Neumarkt zu sehen, sowie als kapitalistische Galeristin in Gretel und Hänsel, und im Sommer 2021 an der Seite von Dimitri Stapfer in “How to date a Feminist “ am Casinotheater Winterthur.

 

Eintritt: CHF 20.00 (15.00, Personen in Ausbildung,

IV-Bezüger:innen, Kulturlegi). Ticketverkauf über Ticketino.

 

Alpentram bestellen: https://klever-verlag.com/buecher/alpentram/

Rezension: https://www.signaturen-magazin.de/nils-roeller–alpentram.html

Visueller Essay in sieben Teilen: https://pickerpubliclectures.com/Nils

Bild: Albrecht von Haller, Icones anatomicae. Göttingen 1743-1756, Institut für Medizin-geschichte Universität Bern: http://www.albrecht-von-haller.ch/d/bilder.php

 

SWR2 Matinee Anziehend: Der Magnet – Sonntagsfeuilleton mit Georg Brandl im Gespräch mit Nils Röller, Margit Rosen und Falk Quenstedt

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SWR2 Matinee Anziehend: Der Magnet

https://www.swr.de/~podcast/swr2/

So. 23.10.2022 9:03 Uhr SWR2 Sonntagsfeuilleton mit Georg Brandl im Gespräch mit Nils Röller, Margit Rosen und Falk Quenstedt

 

https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/anziehend-der-magnet-swr2-matinee-2022-10-23-100.html

Ohne ihn gäbe es kein Telefon, kein Radio, keinen Kompass. Seit seiner Entdeckung fasziniert der Magnet die Menschen. Magisch muss es ihnen vorgekommen sein, als zum ersten Mal ein Stück Metall von dieser unsichtbaren Kraft anzogen angezogen wurde.

Und in gewisser Weise ist das bis heute so geblieben: Möglicherweise wird selbst der, der physikalisch erklären kann, warum ein Magnet anziehend wirkt, einfach nur bewundernd auf den Supermagneten auf dem Schrottplatz blicken, wenn dieser bis zu sechs Tonnen anhebt.

Die SWR2 Matinee versucht, die Anziehungskraft des Magneten hörbar zu machen. Wir erzählen die Geschichte des Kompasses, stellen die umstrittene Therapieform von Franz Anton Mesmer vor und erklären magnetische Tricks. Außerdem verfassen wir eine Liebeserklärung an den Kühlschrankmagneten – Souvenir, Kultobjekt und begehrtes Sammlerstück.

Und während in Frankfurt die Buchmesse stattfindet, überlegen wir uns auch, wie ein solches Ereignis zum Publikumsmagneten wird – und warum nicht zwei Publikumsmagneten gleichzeitig nebeneinander existieren können.

Gesprächspartner der Sendung sind der Philosoph Nils Röller, Margit Rosen, Leiterin der Abteilung Sammlungen, Archive & Forschung am ZKM in Karlsruhe sowie der Literaturwissenschaftler Falk Quenstedt von der Freien Universität Berlin, der mit uns zu einem “geglaubten geographischen Ort” reist, dem Magnetberg nämlich.

Redaktion: Nicole Dantrimont

Musik: Moritz Chelius

Siehe auch: Nils Röller, Magnetismus – Eine Geschichte der Orientierung (München/Paderborn: Fink, 2010)

Oswald Wiener: Der Stand der Denktheorie. Symposium (01.07.-04.07.2021)

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Symposion und Literaturfest

1.– 4.7.2021

Konzept: Thomas Eder

Aus der Kunst kommend und notgedrungen zum Forscher geworden, hat Oswald Wiener seit seinen Anfängen als Dichter den Weg zum Verständnis und zur Beschreibung des menschlichen Denkens gesucht. Seine Denktheorie ist in den letzten fünfzig Jahren auf der Basis von Selbstbeobachtung entstanden, so unterschiedliche und scheinbar überschnittfreie Gegenstandsbereiche wie die Dichtung und die Automatentheorie sind ihm dabei Ausgangs- und Absetzungspunkte seiner eigenen Theorie gewesen. Daraus resultiert Wieners doppelt exzentrisch scheinender Ansatz, künstlerische Forschung nicht als Gegensatz zur diskursiven Wissenschaft zu begreifen oder die Informatik mit der Selbstbeobachtung zu verbinden.

Bei dem Symposion soll der Stand der Denktheorie durch die Beiträge von Forschenden aus seinem Umfeld dargestellt werden. Zudem werden Freunde und Wegbegleiter Kurzvorträge zu ihrem Verhältnis zu Person und Werk Oswald Wieners halten. Oswald Wiener führt einen Workshop mit technischen Übungen zum Zeichenbegriff durch und hält einen Vortrag zum Stand seiner Denktheorie.

Programm

Donnerstag, 1.7.2021

kunsthaus muerz

18.00 Uhr

Begrüßung

Nicola Cipani: Das Gegenteil eines Blitzes (Vortrag)

 

Freitag, 2.7.2021

kunsthaus muerz

10.00 – 12.00 Uhr

Oswald Wiener: Zeichenmagie (technische Übungen zum Zeichenbegriff)

14.00 – 17.00 Uhr

Michael Schwarz: Kognitive Zeichen und Netzwerke – Probleme der Implementation (Vortrag)

Thomas Raab: Versuch über die Erinnerung. Was liefert das Vorbewusste? (Vortrag)

Cornell Schreiber und Thomas Raab: Gespräch über „Erinnerung – Embodiment – Elbstbeobachtung“

Nils Röller: Indienfahrer (Kurzvortrag)

Franz Josef Czernin: One or two Cultures? (Kurzvortrag)

17.30 – 20.00

Johannes Ullmaier: Too late, too little? Wann sieht wer oder was beim Selbstbeobachten wen oder was? (Vortrag)

Thomas Eder: Hölderlin-Selbstbeobachtung (Vortrag)

Walter Fähndrich: Soup imiliti biükjtry sop! (Kurzvortrag)

 

Samstag, 3.7.2021

kunsthaus muerz

10.00 – 12.30 Uhr

Stefan Schneider: Körperwahrnehmung in Somatischer Körperarbeit (Vortrag)

Benjamin Angerer: Krokodile höherer Ordnung: Die Rolle von Metaphern im Auffassen komplexer Gegenstände (Vortrag)

Rolf Winnewisseraufgeräumte Animation, ein Film mit Anmerkungen zum „Auge des Malers (Kurzvortrag + Film)

14.30 – 16.00 Uhr

Tanja Gesell: Gewebedegeneration. Re-Dekodierung von Strukturen (Vortrag)

František Lesák: Die erwiderte oder verschmähte Liebe zur Geometrie (Kurzvortrag)

Ernst-Wilhelm Händler: Literatur und Wissenschaft (Kurzvortrag)

17.00 Uhr

Oswald Wiener: Stand der Überlegung (Vortrag)

 

Sonntag, 4.7.2021

10.00 – 12.00 Uhr

Runder Tisch

 

Aufgrund der aktuellen Vorschriften sind für die Veranstaltungen Platzreservierungen unter kunst@kunsthausmuerz.at oder von Mo. – Fr. von 10.00 bis 15.00 Uhr unter +43 3852 56200 erforderlich. Alle Veranstaltungen erfolgen unter Einhaltung der jeweils aktuellen Sicherheitsvorschriften.